Werke
In Kai Spades Arbeiten steht der Ausgang eines Bildes oft nicht von Beginn an fest. Seine Motive entstehen nicht isoliert, sondern entwickeln sich über längere Zeiträume hinweg – durch wiederholtes Sammeln, Kombinieren und Neuordnen von Eindrücken. Orte, Menschen und Bildideen, die ihn faszinieren, werden zusammengeführt, verändert und ergänzt, bis sich eine stimmige Bildkonstellation ergibt. Dieser Prozess kann sich über Monate erstrecken – manchmal dauert es lange, bis sich die „richtige“ Figur für einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Aussage findet.
Eine besondere Anziehung übt das Morbide auf ihn aus – das, was nicht sofort als „schön“ wahrgenommen wird. Es sind gerade die gebrochenen, gelebten Strukturen, die Kai Spade interessieren: Verfallene Räume, gebrauchte Dinge, Gesichter voller Erfahrungen. In seiner Kunst gibt es nichts Glattes, nichts Perfektes – dafür aber viel Authentizität, Schwere, Tiefe.
Dabei verbindet er diese inhaltliche Tiefe mit handwerklicher Präzision. Seine bevorzugten Techniken – Strichätzung, Aquatinta, Mezzotinto und Schabaqutinta– ermöglichen eine feine Nuancierung von Licht und Schatten und verleihen seinen Arbeiten eine eindringliche Atmosphäre.
Seine Werke sind Spiegel innerer wie äußerer Zustände – geprägt von handwerklicher Präzision, atmosphärischer Dichte und einer stillen Dringlichkeit, die berührt.
In Kai Spades Arbeiten steht der Ausgang eines Bildes oft nicht von Beginn an fest. Seine Motive entstehen nicht isoliert, sondern entwickeln sich über längere Zeiträume hinweg – durch wiederholtes Sammeln, Kombinieren und Neuordnen von Eindrücken. Orte, Menschen und Bildideen, die ihn faszinieren, werden zusammengeführt, verändert und ergänzt, bis sich eine stimmige Bildkonstellation ergibt. Dieser Prozess kann sich über Monate erstrecken – manchmal dauert es lange, bis sich die „richtige“ Figur für einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Aussage findet.
Eine besondere Anziehung übt das Morbide auf ihn aus – das, was nicht sofort als „schön“ wahrgenommen wird. Es sind gerade die gebrochenen, gelebten Strukturen, die Kai Spade interessieren: Verfallene Räume, gebrauchte Dinge, Gesichter voller Erfahrungen. In seiner Kunst gibt es nichts Glattes, nichts Perfektes – dafür aber viel Authentizität, Schwere, Tiefe.
Dabei verbindet er diese inhaltliche Tiefe mit handwerklicher Präzision. Seine bevorzugten Techniken – Strichätzung, Aquatinta, Mezzotinto und Schabaqutinta– ermöglichen eine feine Nuancierung von Licht und Schatten und verleihen seinen Arbeiten eine eindringliche Atmosphäre.
Seine Werke sind Spiegel innerer wie äußerer Zustände – geprägt von handwerklicher Präzision, atmosphärischer Dichte und einer stillen Dringlichkeit, die berührt.
Collection 2021 - 2023
Last updated July 2023
Kai Spade
Stille Bilder, laute Geschichten.
19:39:22
Kai Spade
Stille Bilder, laute Geschichten.
19:39:22











